Nachdem ich nun seit kurzer Zeit ein Kleingewerbe angemeldet habe, werde ich von Papierkram ueberschuettet.
Ich habe noch keinen Cent damit verdient, aber jeder will das ich zahle. Als erstes kam die
VBG, die sich fuer mich zustaendig erklaerten. Nun, da ich noch einige Fragen hatte, habe ich denen ueber ihr Kontaktformular auch eine eMail geschrieben. Nach 4 Tagen kam immernoch nichts. Ich dachte mir "Na gut, rufe ich naechste Woche halt mal an." und was finde ich am Wochenende vor? Einen Brief der VBG. Ich dachte mir "Was moechte die denn nun noch?" und lass den Betreff: "Ihre Anfrage per eMail vom xx.xx.xxxx". Ich dachte ich brech zusammen. Mir wurde tatsaechlich auf eine eMail mit einem Brief geantwortet. Willkommen im neuen Jahrtausend....
Naja, wenigstens war die Antwort erfreulich. Ich als Unternehmer benoetige keine Pflichtversicherung, aber alle meine Mitarbeiter (da ich dieses Kleingewerbe nur angemeldet habe, um auf Rechnung arbeiten zu koennen, ist es mir ziemlich egal ob meine nicht vorhandenen Mitarbeiter versichert werden muessen).
Am gleichen Wochenende meldete sich dann auch die IHK zu Wort. "An die Unternehmensleitung" stand auf dem Brief. Aufgemacht mit dem Gedanken "Und was wollen die jetzt?" sah ich ganz gross "Mitgliedsbeitrag" stehen. Mitgliedsbeitrag? Wofuer? Damit ich Menschen ausbilden kann, die ich nicht ausbilden moechte? Hier habe ich noch einige Fragen offen, die ich mit denen noch klaeren muss.
Das alles zum Thema Existenzgruendung. Ich frage mich, wer denn noch alles Geld von mir haben moechte. Vor allem von meinen bisherigen horenden 0 Euro die ich damit verdient habe. Naja, eigentlich muss ich sagen, bisher hatte ich nur Kosten. Ich sollte Insolvenz beantragen