Ich hatte
hier darueber geschrieben, wie ganz viele Menschen auf security-mailinglists meinen, in die Kerbe Microsofts zu schlagen und es schon als "Cyber-Terrorismus" (Ja, ich schuettel mich immer wieder bei dem Begriff... Denklegastheniker!) zu betrachten, wenn Sicherheitsluecken veroeffentlicht werden. Microsoft haelt es ja fuer verantwortlich, wenn Luecken jahrelang vom Hersteller nicht gepatcht werden und die Luecken aktiv solange ausgenutzt werden.
Nun kommt google mit einem
oeffentlichen Vorschlag. Als Responsible Disclosure ist zu bezeichnen, wer dem Hersteller 60 Tage Zeit laesst, bevor die Sicherheitsluecke veroeffentlicht wird. Diese Einstellung habe ich schon immer geteilt. Der Hersteller muss Zeit haben, zu reagieren. Wenn Fristen nicht eingehalten werden, dann muss der Hersteller eben unter Druck gesetzt werden, in dem die Kunden davon betroffen sein koennten. Leider verstehen Firmen bestimmte Dinge nur, wenn es um ihr Geld geht...